Silber gerät zwischen Hormus Risiko und Zinsschock
Silber steht unter Druck, weil die geopolitische Unsicherheit im Iran Konflikt und rund um die Straße von Hormus vor allem über steigende Ölpreise und höhere Renditen wirkt. Die festgefahrenen Gespräche treiben die Inflationserwartungen und verschärfen den Zinsdruck, was ein unverzinsliches Edelmetall belastet.
Am Montag fiel der Preis deutlich. Der Spotmarkt rutschte zeitweise unter 61 US Dollar je Feinunze, auch der Dezember Kontrakt am Terminmarkt gab spürbar nach. Zugleich notierte der Dollar fest, während langfristige US Renditen auf hohem Niveau blieben.
Trotz des Rückgangs bleibt die Lage am Silbermarkt angespannt. Industrielle Nachfrage, ein erwartetes Marktdefizit und geopolitische Risiken sprechen weiter für einen knappen Markt. Kurzfristig entscheidet vor allem, ob das Hormus Risiko weiter über Öl und Zinsen auf den Silberpreis durchschlägt.
