Gescheiterte Hinrichtung in den USA sorgt für Entsetzen: Debatte über Todesstrafe
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Gescheiterte Hinrichtung in den USA sorgt für Entsetzen: Debatte über Todesstrafe

Nach der gescheiterten Hinrichtung der wegen Mordes verurteilten Christa Gail Pike haben Amnesty International und UN Menschenrechtskommissar Volker Türk die Abschaffung der Todesstrafe in den USA gefordert. Türk bezeichnete die mehrfachen gescheiterten Hinrichtungsversuche als grausam und forderte eine Begnadigung für die 50 Jahre alte Frau.

Pike wird nach Angaben ihrer Anwälte in einem Krankenhaus nahe der Haftanstalt in Nashville behandelt. Ihr Zustand ist unklar, nach Angaben ihres Anwalts lebt sie aber noch und erhält medizinische Versorgung. Tennessees Gouverneur Bill Lee sprach von zutiefst verstörenden Vorgängen und ordnete an, dass in diesem Jahr keine weitere Hinrichtung stattfinden soll. Zugleich kündigte er eine umfassende Überprüfung an.

Pike sollte am Mittwochabend als erste Frau seit mehr als 200 Jahren in Tennessee hingerichtet werden. Nach Angaben ihrer Anwälte und Augenzeugen kam es dabei zu Komplikationen. Pike war 1996 zum Tode verurteilt worden, nachdem sie im Alter von 18 Jahren an der Folter und Tötung einer Mitschülerin beteiligt gewesen sein soll.

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