Angriffe im Westjordanland: Netanjahu nennt Erzählung über israelische Siedlergewalt einen "gewaltigen Schwindel"
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Angriffe im Westjordanland: Netanjahu nennt Erzählung über israelische Siedlergewalt einen “gewaltigen Schwindel”

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat Vorwürfe über eskalierende Siedlergewalt im besetzten Westjordanland zurückgewiesen und die Darstellung als „gewaltigen Schwindel“ bezeichnet. Er sprach von 150 bis 200 jugendlichen Straftätern, die Olivenbäume fällten und Steine würfen. Auf den Hinweis, dass es in diesem Jahr 1600 Attacken israelischer Siedler auf Palästinenser gegeben habe, verwies Netanjahu auf Angriffe auf Israelis und sprach von einer Farce.

Zeitgleich wurde im besetzten Westjordanland ein 51 Jahre alter Palästinenser bei einem Angriff israelischer Siedler getötet. Ein weiterer Mann wurde verletzt. Nach Angaben des palästinensischen Gesundheitsministeriums wurde der Mann in Yasuf nördlich von Ramallah durch Schüsse getötet. Der Bürgermeister sagte, Dutzende bewaffnete Siedler seien in das Dorf eingedrungen. Das israelische Militär teilte mit, es prüfe den Vorfall.

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