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Fußballnationalmannschaft: Der Kampf um die Talente

Bundestrainer Jürgen Klopp hat mit seinem XXL Kader für die kommenden Spiele der deutschen Fußball Nationalmannschaft nicht nur viele junge Profis nominiert, sondern auch das Interesse anderer Verbände geweckt. Besonders die Berufung von Eintracht Frankfurts Stürmer Younes Ebnoutalib sorgte in Marokko für Ärger. Marokkos Nationaltrainer Mohamed Ouahbi erklärte, man habe den 23 Jährigen schon länger beobachtet und mit ihm über das Projekt Marokko gesprochen.

In Klopps 44 Mann Kader stehen mehrere Spieler mit Migrationshintergrund und damit weiteren Optionen für ihre Nationalmannschaftskarriere. Dazu zählen unter anderem Vitaly Janelt, Bambasé Conté, Josha Vagnoman, Finn Dahmen, Noah Atubolu, Said El Mala und Brajan Gruda. Auch etablierte Nationalspieler wie Felix Nmecha, Kevin Schade, Jamal Musiala, Karim Adeyemi, Serge Gnabry oder Malick Thiaw haben familiäre Verbindungen zu anderen Ländern.

Für den DFB ist der Konkurrenzkampf um Talente längst Alltag. Spieler wie Ibrahim Maza, Paul Wanner und Can Uzun entschieden sich für andere Nationalteams. Gleichzeitig kann Klopp mit den anstehenden Pflichtspielen in der UEFA Nations League mehrere Talente für Deutschland binden, denn wer in einem Pflichtspiel für den DFB aufläuft, ist dauerhaft festgelegt.

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