Für immer beschmutzt: Tödliche ICE Schüsse offenbaren hässliche Fratze von Trumps WM
Ein ICE Einsatz hat in Houston den Tod von Lorenzo Salgado Araujo ausgelöst und damit Proteste sowie Forderungen nach einer unabhängigen Untersuchung nach sich gezogen. Der 52 Jahre alte mexikanische Staatsbürger und Vater von drei Kindern wurde nach Angaben aus der Familie und von Behördenangaben während einer Kontrolle erschossen. Die Familie kritisiert, dass sie erst über soziale Medien von seinem Tod erfahren habe.
Der Vorfall fällt in die laufende Fußball Weltmeisterschaft in den USA und richtet den Blick erneut auf die Einwanderungspolitik der Trump Regierung. Menschenrechtsorganisationen werfen der Regierung vor, die Lage von Migranten zu verschärfen und Missstände im Schatten des Turniers zu verdecken. In Houston kam es nach dem Tod Salgados zu Protesten, Hunderte gingen auf die Straße.
Die Behörden lassen den Fall vom Generalinspekteur des DHS und vom FBI untersuchen. Gleichzeitig fordert die Familie zusammen mit demokratischen Abgeordneten aus Texas Zugang zu weiterem Material und eine transparente Aufklärung. Human Rights Watch sieht durch den Fall die Glaubwürdigkeit der Untersuchung gefährdet.
