Geldwäsche: Kryptomixer AudiA6 stillgelegt, zwei Verantwortliche festgenommen
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Geldwäsche: Kryptomixer AudiA6 stillgelegt, zwei Verantwortliche festgenommen

Strafverfolgungsbehörden aus Deutschland, der Schweiz und weiteren Staaten haben den Kryptomixer AudiA6 stillgelegt, der nach Angaben von Europol zur Geldwäsche von Kryptowährungen genutzt worden sein soll. Über den Dienst sollen zwischen 2022 und 2025 mehr als 336 Millionen Euro geflossen sein, um die Herkunft der Gelder zu verschleiern. Nach Angaben der Behörden stammte das Geld unter anderem aus Erpressungen mit Ransomware.

In Georgien wurden zwei mutmaßlich Verantwortliche mit ukrainischer und russischer Staatsangehörigkeit festgenommen. Die US Staatsanwaltschaft erhob Anklage und beantragte die Auslieferung der Verdächtigen in die USA. Im Zuge der Operation durchsuchten die Ermittler drei Grundstücke, beschlagnahmten mehr als 80 Fahrzeuge und froren Kryptogeld im Wert von fast 700000 Euro ein. Außerdem wurden Telegram Konten, Internetseiten, Domains und Server des Netzwerks gesperrt.

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