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Franz von Assisi: Vom Bettelmönch zur globalen Ikone

Franz von Assisi ist acht Jahrhunderte nach seinem Tod eine weltweite Ikone. Seine sterblichen Überreste wurden zum 800. Jahrestag seines Todes öffentlich gezeigt und ziehen Hunderttausende Menschen an. Der Heilige, der für ein Leben in Armut und Demut stand, ruht in einer prächtigen Basilika in Assisi.

Geboren wurde er 1181 oder 1182 als Sohn eines wohlhabenden Tuchhändlers. Nach einer Gefangenschaft im Krieg wandte er sich vom Reichtum ab, legte vor dem Bischof seine Kleider ab und entschied sich für ein Leben im Dienst an Armen und Kranken. Später gründete er den Orden der Minderbrüder, die heutigen Franziskaner.

Franziskus wurde rasch heiliggesprochen und prägte über Jahrhunderte Kunst, Literatur und Frömmigkeit. Zugleich wurde sein Bild immer wieder politisch vereinnahmt. Bis heute gilt er vielen als Vorbild für Frieden, Bescheidenheit und einen respektvollen Umgang mit der Natur.

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