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Franz von Assisi: Vom Bettelmönch zur weltweiten Ikone

Franz von Assisi steht 800 Jahre nach seinem Tod im Mittelpunkt großer öffentlicher Aufmerksamkeit. Seine sterblichen Überreste wurden zum Jahrestag erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und ziehen zahlreiche Besucher an. Der heilige Franziskus hatte zu Lebzeiten ein Leben in Armut und Demut gewählt, heute ruht er in der prächtigen Basilika seiner Heimatstadt Assisi.

Geboren wurde er 1181 oder 1182 als Giovanni di Pietro di Bernardone in Assisi. Nach einer Gefangenschaft im Jahr 1202 und einer religiösen Erfahrung in der Kirche San Damiano wandte er sich von Reichtum und Familienbesitz ab. Er gründete den Orden der Minderbrüder, heute Franziskaner, und wurde 1228 heiliggesprochen.

Über die Jahrhunderte wurde Franz von Assisi zu einer prägenden Gestalt in Kunst, Religion und Politik. Er gilt als Friedensbotschafter, Tierliebhaber und früher Verfechter des Umweltschutzes. 1979 erklärte Papst Johannes Paul II. ihn zum Schutzpatron der Ökologie, Papst Franziskus nahm seinen Namen an und stellte später Umweltzerstörung und menschliches Leid in einen direkten Zusammenhang.

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