Feldlager Erbil ist übergeben: Die letzten Bundeswehrsoldaten haben den Irak verlassen
Die letzten 28 Bundeswehr Soldaten haben das Feldlager im irakischen Erbil verlassen und an die irakischen Behörden übergeben. Sie sind inzwischen nach Deutschland zurückgekehrt und auf dem Luftwaffenstützpunkt Wunstorf begrüßt worden. In Bagdad bleibt nur noch Personal des Militärattachéstabes an der Botschaft, das deutsche Kontingent in Jordanien ist von dem Abzug nicht betroffen.
Der Bundeswehreinsatz im Irak hatte im Februar 2015 begonnen und diente vor allem der Beratung sowie der Ausbildung irakischer Streit und Sicherheitskräfte. Nach Angaben der Bundeswehr waren überwiegend Beratungs, Sanitäts, IT und Stabskräfte im Einsatz. Die vom Bundestag genehmigte Obergrenze lag bei 500 Soldaten. An dem Einsatz waren 70 Nationen beteiligt, ein deutscher Soldat kam dabei ums Leben.
