"Typisch" GRU: Bericht: Leipziger Drohnen deuten auf russischen Militärgeheimdienst hin
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“Typisch” GRU: Bericht: Leipziger Drohnen deuten auf russischen Militärgeheimdienst hin

Ein gescheiterter Drohnenangriff am Flughafen Leipzig Halle könnte nach einem Bericht auf den russischen Militärgeheimdienst GRU hinweisen. Nach Angaben eines namentlich nicht genannten US Geheimdienstlers sollen die Bauweise der Drohne und die angebrachten Sprengstoffe typische Merkmale von GRU Gerätschaften aufweisen. Die Einschätzung sei gemeinsam mit deutschen Sicherheitsbehörden getroffen worden.

Die deutsche Politik vermeidet bisher klare Schuldzuweisungen. Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte am Dienstag, man arbeite intensiv an der Zuordnung des Anschlagsversuchs und werde sich dazu in Kürze äußern. Aus Russland kam zugleich Kritik an europäischen Politikern und Medien, die nach Darstellung des Auslandsgeheimdienstes SVR vorschnell Russland beschuldigt hätten.

Bei dem Angriffsvorhaben gegen auf dem Flughafen geparkte Antonov Flugzeuge sollten offenbar mehrere Drohnen eingesetzt werden. Anfang August wurde eine erste mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt, später fanden Ermittler eine weitere Drohne sowie eine Substanz, bei der es sich offenbar um Hexogen handelt.

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