Europäischer Rechnungshof warnt vor steigenden Schulden
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Europäischer Rechnungshof warnt vor steigenden Schulden

Der Europäische Rechnungshof warnt vor einer weiter steigenden Verschuldung der EU. Bis 2027 könnte sie auf bis zu eine Billion Euro anwachsen. Für Zinsen könnte die EU nach Einschätzung der Prüfer zwischen 2028 und 2034 bis zu 93 Milliarden Euro ausgeben.

Daniel Caspary, das deutsche Mitglied des Rechnungshofs, erwartet mittelfristig deutlich höhere nationale Beiträge, besonders für Deutschland als größten Nettozahler. Zugleich stellten die Prüfer erneut Unregelmäßigkeiten in Milliardenhöhe fest.

Im vergangenen Haushaltsjahr galten geschätzt 3,8 Prozent der Ausgaben als fehlerhaft. Bei Gesamtausgaben von rund 176,3 Milliarden Euro entsprach das etwa 6,7 Milliarden Euro, die nicht im Einklang mit EU Vorschriften verwendet worden seien. Zu den häufigsten Problemen zählten Verstöße bei öffentlichen Aufträgen sowie die Finanzierung nicht förderfähiger Projekte oder Ausgaben.

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