Attacke in der Bundesliga: Unterlegener Judoka eskaliert und prügelt Gegner ins Krankenhaus
Die Judo Bundesliga ist von einem Gewaltvorfall überschattet worden. Nach seiner Niederlage ging der Leipziger Gastkämpfer Akaki Japaridze aus Georgien unmittelbar nach Kampfende auf den deutschen Olympia Starter Timo Cavelius vom TSV Abensberg los und schlug dreimal mit der Faust auf ihn ein.
Cavelius erlitt nach Angaben der Leipziger Volkszeitung zwei verlorene Zähne und einen Kieferbruch, wurde in der Universitätsklinik operiert und kann vorerst keine Ranglistenpunkte sammeln. Der Vorfall ereignete sich am Samstagabend in der Leipziger Sporthalle Brüderstraße. Zuvor hatte Cavelius mit einer provokanten Jubel Geste reagiert. Der Kampf endete mit einem 8 zu 6 Sieg für den Gastgeber gegen den TSV Abensberg.
Der Abensberger Trainer Manuel Scheibel sprach von einem schrecklichen Einzelfall. Auch der JC Leipzig entschuldigte sich umgehend und betonte, Gewalt habe im Judo keinen Platz. Dem Verein droht eine Geldstrafe, Japaridze könnte vom Weltverband lebenslang gesperrt werden.
