EU legt neue Arktis Strategie vor und verstärkt militärische Präsenz
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EU legt neue Arktis Strategie vor und verstärkt militärische Präsenz

Die Europäische Kommission hat eine neue Arktis Strategie vorgestellt und will die Präsenz der EU in der Region verstärken. Kommissionschefin Ursula von der Leyen sagte, die Arktis sei heute ein Ort, an dem geopolitische Interessen aufeinanderträfen. Die Strategie ist eine Überarbeitung des erst fünf Jahre alten EU Papiers.

Hintergrund sind die Folgen des Klimawandels, der die Arktis drei bis vier Mal schneller erwärmt als den Rest der Welt. Dadurch werden neue Handelsrouten zugänglicher, zugleich gewinnt die Region auch für militärische Zwecke und den Zugang zu Rohstoffen an Bedeutung. Interesse an der Arktis haben unter anderem Russland, China und die USA.

Die Kommission will Schiffspassagen besser schützen, Kabel durch die Arktis verlegen und Eisbrecher bauen. Außerdem schlägt sie ein neues Zentrum für maritime Sicherheit vor, das Anschläge auf Unterwasserkabel, Schattenflotten und illegale Fischerei schneller erkennen soll. Zugleich bekräftigt die EU ihr Versprechen, in der Arktis nicht nach Öl, Kohle oder Gas zu bohren oder daraus gewonnene Produkte zu kaufen.

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