Neues Ausbildungsjahr beginnt: Wie KI das Handwerk stärkt
Mit dem neuen Ausbildungsjahr wächst im Handwerk das Interesse junger Menschen an Berufen, die als zukunftssicher gelten. Besonders in Zeiten von Künstlicher Intelligenz entscheiden sich viele für Tätigkeiten, bei denen handwerkliche Arbeit nicht ersetzt werden kann. Die Zahl der Bewerber steigt.
Azubi Leon Briegert aus der Nähe von Frankfurt Oder sieht in seinem Beruf als Elektroniker für Energie und Gebäudetechnik gute Perspektiven. Auch Amin Houri aus Berlin Kreuzberg hat sich nach einem Architekturstudium für eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker entschieden. Er will sich damit berufliche Sicherheit verschaffen.
Betriebe berichten zugleich von veränderten Anforderungen und vom Einsatz von KI im Alltag. Sie nutzen die Technik unter anderem bei Kundenbetreuung, Bautagebüchern und Montageberichten. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks verweist darauf, dass KI die Arbeit unterstütze, aber nicht ersetze. In der ersten Jahreshälfte 2026 wurden im Handwerk 67.800 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, fast fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.
