Folgen der Ölkatastrophe? Immer mehr Tiere verschwinden aus dem Golf von Mexiko
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Folgen der Ölkatastrophe? Immer mehr Tiere verschwinden aus dem Golf von Mexiko

Im Golf von Mexiko sind die Bestände von Krill, Laternenfischen und Kopffüßern laut einer neuen Studie seit Jahren deutlich zurückgegangen. Forschende aus Florida sehen einen Zusammenhang mit der Ölkatastrophe nach der Explosion der Bohrinsel Deepwater Horizon im Jahr 2010.

Nach ihren Auswertungen schrumpften die Tierbestände im nördlichen und östlichen Golf von 2011 bis 2015 je nach Gruppe um 60 bis 85 Prozent. Die niedrigen Zahlen von Fischen, Krebstieren und Kopffüßern in der Tiefe hielten demnach seit mehr als einem Jahrzehnt an. Auch die genetische Vielfalt sei bei drei Laternenfischarten zurückgegangen.

Besonders betroffen sind laut den Forschenden ökologisch wichtige Arten, die zum Kohlenstoffkreislauf beitragen und als Nahrungsquelle für größere Meeresbewohner dienen. Natürliche Ursachen halten sie nach den vorliegenden Belegen für unwahrscheinlich.

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