Energiewende: Neue Gesetze bremsen das Jobpotenzial
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Energiewende: Neue Gesetze bremsen das Jobpotenzial

Neue gesetzliche Vorgaben bei Photovoltaik, Windkraft und Wärmepumpen könnten das Jobpotenzial der Energiewende deutlich bremsen. Eine Szenario Analyse im Auftrag der Bertelsmann Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass der Markt für Beschäftigung bis 2035 auf 706.100 Stellen wachsen könnte, wenn die Ausbauziele für Wind und Solar erreicht und Wärmepumpen im angenommenen Umfang eingebaut werden.

Unter den aktuellen Gesetzesvorhaben würde die Beschäftigung demnach nur auf 519.500 Personen steigen. Damit würden 186.600 Arbeitsplätze weniger entstehen. Als Gründe nennt die Analyse Unsicherheiten bei neuen Projekten und Investitionen, etwa durch kurzfristig veränderte Förderregeln, unkalkulierbare Entschädigungen bei Nichteinspeisung oder verzögerten Netzanschluss.

Für die Erreichung der Ausbauziele müssten die jährlichen Investitionen von 37,6 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf 79 Milliarden Euro im Jahr 2035 steigen. Unter den neuen Bedingungen wären nur 52,1 Milliarden Euro zu erwarten. Besonders groß wäre die Lücke bei Wärmepumpen sowie bei Windenergie an Land und auf See.

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