Gebremster Boom: Weiterhin nur zweitbester Windparkzubau im ersten Halbjahr
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Gebremster Boom: Weiterhin nur zweitbester Windparkzubau im ersten Halbjahr

Im ersten Halbjahr 2026 sind in Deutschland 423 Onshore Windturbinen ans Netz gegangen. Das entspricht einem Plus von knapp vier Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die neu installierten Anlagen kamen zusammen auf 2.363 Megawatt und damit sieben Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025. Trotz des Anstiegs blieb der Zubau knapp unter dem Rekordwert aus dem ersten Halbjahr 2017.

Die Branchenverbände BWE und VDMA Power Systems erwarten für das Gesamtjahr eigentlich einen Zubau von acht Gigawatt. Nach Einschätzung von Fachleuten ist dieses Ziel ambitioniert, aber erreichbar. Zugleich bremsen Netzanschlüsse, Engpässe bei Komponenten und Probleme bei schweren Transporten den Ausbau weiter. Auch die Lieferzeiten für Windpark Teile gelten als Hemmnis.

Bei den Genehmigungen erreichten die Bundesländer Bayern und Baden Württemberg zuletzt wieder höhere Werte. Besonders in Niedersachsen, Nordrhein Westfalen und Brandenburg wurden zudem große neue Kapazitäten freigegeben. Die Wirtschaftlichkeit neuer Projekte steht nach Angaben der Branche aber zunehmend unter Druck, weil die Vergütungen in den Ausschreibungen sinken.

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