Ende der Brandmauer? BSW setzt auf Zusammenarbeit mit der AfD
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Ende der Brandmauer? BSW setzt auf Zusammenarbeit mit der AfD

Das Bündnis Sahra Wagenknecht will sich von der strikten Abgrenzung zur AfD lösen und setzt auf eine sachbezogene parlamentarische Zusammenarbeit. Parteigründerin Sahra Wagenknecht spricht von einer Brandmauer Idiotie, auch die BSW Spitzenkandidatin in Sachsen Anhalt, Claudia Wittig, hält die Brandmauer für undemokratisch und eine Sackgasse.

Eine formale Koalition mit der AfD lehnt das BSW dennoch ab. Die Parteispitze strebt stattdessen wechselnde Mehrheiten und einen überparteilichen Ministerpräsidenten an. In Sachsen Anhalt hofft das Bündnis damit auch, Wähler anzusprechen, die eine klare Abgrenzung zur AfD ablehnen.

Innerhalb der Partei ist der Kurs umstritten. Co Parteivorsitzende Amira Mohamed Ali sagt, das BSW biete allen Parteien Zusammenarbeit an, die vernünftige Inhalte umsetzen wollten, das gelte auch für die AfD. Politikwissenschaftler Oliver Lembcke sieht darin eine Positionsverschiebung in Richtung AfD.

In Thüringen sorgt das Thema ebenfalls für Spannungen. Dort regiert das BSW gemeinsam mit CDU und SPD, während Björn Höcke mit einem Angebot an das BSW um politische Mehrheiten wirbt.

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