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Eine Welt ohne Hunger rückt in weite Ferne

Die Welthungerhilfe und die Aktion gegen den Hunger warnen vor einer Verschlechterung der weltweiten Ernährungslage. Der Welthunger Index zeigt nach Angaben der Organisationen in 32 Ländern eine Verschlechterung, besonders betroffen sind Somalia, der Sudan, der Kongo und die Sahel Region. Insgesamt litten 645 Millionen Menschen chronisch unter Hunger.

Beide Hilfsorganisationen sehen einen Zusammenhang zwischen Konflikten, Klimawandel und sinkenden Mitteln für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe. Während die Ausgaben für Verteidigung gestiegen seien, gingen die Budgets für Hilfe zum Teil deutlich zurück. Verbesserungen gibt es nach ihren Angaben vor allem dort, wo Regierungen stabil sind, Konflikte ausbleiben und in Landwirtschaft, Gesundheit, Bildung und soziale Sicherung investiert wird.

Auch Gaza bleibt nach Einschätzung der Organisationen schwer betroffen. Dort sei die Lage weiterhin katastrophal, obwohl mehr Hilfsgüter ankämen. Besonders in Afrika konzentriere sich akute Ernährungsunsicherheit auf wenige Länder, angeführt von Nigeria, Kongo und Sudan.

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