Ein neuer Hitler ist er nicht: Wagenknecht wehrt sich gegen Verteufelung von Siegmund
BSW Gründerin Sahra Wagenknecht lehnt es ab, den AfD Spitzenkandidaten in Sachsen Anhalt, Ulrich Siegmund, zu dämonisieren. Sie sei kein Fan von Siegmund, sagte sie, aber ein neuer Hitler sei er nicht.
Wagenknecht verwies darauf, dass die AfD eine legale Partei sei und gewählt werde. Viele ihrer Positionen stimmten eher mit der CDU überein, aus der die meisten ihrer Spitzenpolitiker kommen, sagte sie den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Zur Wahl in Sachsen Anhalt am 6. September erklärte Wagenknecht, es gehe auch um Bundespolitik. Sie kritisierte CDU Chef Friedrich Merz scharf und sagte, es wäre ein Segen, wenn seine Regierung kippe. Die größte Gefahr für die Demokratie sieht sie nach eigenen Worten bei Parteien, die Meinungsfreiheit beschränken und Regierungskritiker überwachen. Das Verhalten mancher Akteure erinnere sie an die DDR.
