Kann durch Panzerstahl dringen: Bundeswehr erhält bald Virtus Kamikazedrohnen
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Kann durch Panzerstahl dringen: Bundeswehr erhält bald Virtus Kamikazedrohnen

Die Bundeswehr soll bald Virtus Kamikazedrohnen des Berliner Unternehmens Stark Defence erhalten. Nach Angaben des Firmenmanagers Josef Kranawetvogl soll die erste Lieferung an die Bundeswehr in Kürze beginnen. Es geht um eine Charge im Wert von 275 Millionen Euro.

Virtus gehört zur sogenannten Loitering Munition und kann bis zu 75 Minuten in der Luft bleiben sowie bis zu 130 Kilometer weit fliegen. Die Drohne ist bis zu 33 Kilogramm schwer und soll sich am Ende auf ein Ziel stürzen und explodieren. Das Modell ist bereits in der Ukraine im Einsatz. Der Preis pro Drohne liegt laut Kranawetvogl bei unter 100000 Euro.

Stark Defence wurde 2024 gegründet, beschäftigt 750 Menschen und hat neben Berlin weitere Produktionsstandorte in Großbritannien, Schweden und Griechenland. Die erste Charge soll nach Litauen an die dort stationierte deutsche Brigade gehen.

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