Düstere Stimmung im Iran nach drei Monaten Krieg
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Düstere Stimmung im Iran nach drei Monaten Krieg

Drei Monate nach Beginn des Iran Kriegs ist die Stimmung im Land düster. Die Hoffnung auf einen Regimewechsel ist verflogen, während der Druck der Herrscher auf die Bevölkerung massiv bleibt. Viele Menschen ziehen sich zurück und sprechen von Einschüchterung, wirtschaftlichem Verfall und ungewisser Zukunft.

Auf den Straßen kontrollieren Anhänger des Regimes trotz ihrer Minderheit die Öffentlichkeit. Kritikerinnen und Kritiker halten sich dagegen zurück. Der Schneider Mehdi und der Friseur Ali berichten von ausbleibenden Aufträgen und Kunden sowie von ständig steigenden Preisen. Besonders die wirtschaftliche Lage belastet viele Menschen.

Hinzu kommt die Angst vor Protesten und Repressionen. Fast täglich gebe es Berichte über Hinrichtungen. Etwas Erleichterung brachte die Aufhebung der Internetblockade durch Präsident Massud Peseschkian, doch auch diese Lockerung ist umstritten und könnte wieder rückgängig gemacht werden.

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