China und Russland wollen den Wissenstransfer fördern
China und Russland wollen ihre gemeinsame Forschungsarbeit und Bildungszusammenarbeit in den kommenden zwei Jahren ausbauen. Zum Start der Bildungsjahre 2026 und 2027 sollen mehr Jugendaustausch, Auslandsaufenthalte für Studierende, Sprachkurse und gemeinsame universitäre Forschung organisiert werden.
Beide Länder arbeiten besonders in den Naturwissenschaften zusammen. Russland gibt an, dass es bei gemeinsamen Publikationen mit China seit 2023 häufiger zu Ergebnissen kommt als mit den USA oder Deutschland, zugleich sinke aber die Gesamtzahl russischer Veröffentlichungen. Experten äußern zudem Zweifel an der wissenschaftlichen Qualität mancher Kooperationen.
China gilt für viele russische Studierende und Wissenschaftler als wichtigere Alternative, nachdem europäische und amerikanische Hochschulen ihre Programme nach dem Ukraine Krieg eingeschränkt hatten. Zugleich wird Russland in der Zusammenarbeit als Juniorpartner beschrieben, während China mehr Ressourcen stelle und stärker vom Wissenstransfer profitiere.
