Überreste von Buckelwalen werden in dänischer Fabrik verarbeitet
Die Überreste des an der dänischen Insel Anholt angespülten Buckelwals werden in einer Fabrik des Unternehmens Daka Dänemark verwertet. In Randers werden die Teile in Wasser, Fett sowie Knochen, Sehnen und Haut getrennt. Das Wasser wird gereinigt und in den Fjord geleitet, das Fett zu Biodiesel verarbeitet und der Rest zu Biomasse für eine Zementfabrik weiterverarbeitet.
Einige Knochen kommen in die Sammlung des Naturhistorischen Museums in Kopenhagen. Der Wal war vor einigen Wochen an der dänischen Küste entdeckt worden. Die Obduktion ergab, dass es sich um ein Weibchen handelte. Die Todesursache blieb unklar. Bereits zuvor war das Tier mehrfach vor der deutschen Ostseeküste gestrandet, später in die Nordsee gebracht und dort ausgesetzt worden.
