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Drogenkrieg vor Gericht: Rodrigo Dutertes blutiges Erbe

Vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag steht Rodrigo Duterte wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit dem Drogenkrieg auf den Philippinen. Das Gericht wirft dem früheren Präsidenten vor, als indirekter Mittäter an systematischen Tötungen beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittler nennen mindestens 78 Fälle von Mord und versuchtem Mord, bei denen eine direkte Beteiligung Dutertes nachgewiesen werden soll.

Der Drogenkrieg begann bereits in seiner Zeit als Bürgermeister von Davao und wurde nach seiner Wahl zum Präsidenten 2016 auf das ganze Land ausgeweitet. Menschenrechtsorganisationen werfen Duterte und der Polizei schwere Menschenrechtsverletzungen vor. Unter seinem Nachfolger Ferdinand Marcos jr. wurde Duterte im März 2025 verhaftet und nach Den Haag überstellt. Der Krieg gegen die Drogen dauert nach Angaben von Amnesty International bis heute an.

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