Die Linke ringt um ihr Verhältnis zur CDU
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Die Linke ringt um ihr Verhältnis zur CDU

Die Linke gerät nach einem missglückten Interview ihres neuen Parteichefs Luigi Pantisano in Erklärungsnot. Seine Äußerungen sorgten vor allem bei Genossen im Osten für Ärger, weil dort Kooperationen mit der CDU als politisch heikel gelten.

In Thüringen und Sachsen arbeitet die Linke bereits mit der CDU zusammen, in Mecklenburg Vorpommern und Sachsen Anhalt könnte das nach den Wahlen im Herbst nötig werden. Parteichefin Ines Schwerdtner betonte, man wolle alles tun, um die AfD von der Macht fernzuhalten. Eva von Angern sagte auf dem Parteitag, die Linke sei die Brandmauer.

In Sachsen Anhalt könnte die Linke bei einer Wahl sogar entscheidend sein, um einen AfD Ministerpräsidenten zu verhindern. Dann müsste sie womöglich einen Kandidaten von CDU und SPD mitwählen. Das würde jedoch ihre Rolle als Opposition infrage stellen. Gleichzeitig wird in der Partei auch über eine Koalition mit der CDU nachgedacht, obwohl der Unvereinbarkeitsbeschluss weiter gilt.

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