DFB Team: Das Scheitern von Julian Nagelsmann
Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Fußball Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada im Sechzehntelfinale gegen Paraguay im Elfmeterschießen ausgeschieden. Nach dem frühen Aus spricht vieles für ein Scheitern des Konzepts von Bundestrainer Julian Nagelsmann, der das Team seit zweieinhalb Jahren betreut.
Schon während des Turniers hatte die Mannschaft laut Nagelsmann zu langsam gespielt, zu viele Fehlpässe produziert und nach dem Gegentor an Sicherheit verloren. Zwar gewann Deutschland das Auftaktspiel gegen Curaçao mit 7 zu 1, danach folgten aber mehrere enttäuschende Auftritte. Auch die Positionierung einzelner Spieler und der Umgang mit einigen Personalfragen sorgten zuletzt für Kritik und Unruhe.
DFB Präsident Bernd Neuendorf kündigte an, die Gründe für das schwache Abschneiden in den kommenden Tagen gemeinsam zu beraten. Eine schnelle Entscheidung über Nagelsmanns Zukunft lehnte der Verband zunächst ab. Rudi Völler stellte sich demonstrativ vor den Bundestrainer. Nagelsmann selbst betonte, er laufe nicht weg und stehe weiter bereit.
