Deutscher Arzt beklagt zögerliche Ebola Forschung
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Deutscher Arzt beklagt zögerliche Ebola Forschung

Die Weltgesundheitsorganisation geht derzeit von mindestens 906 Verdachtsfällen von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo aus. Darunter befinden sich 223 mutmaßliche Todesfälle, die noch untersucht werden. Auch im Nachbarland Uganda steigen die Fallzahlen, dort wurden inzwischen neun Fälle bestätigt. Eine Übertragung innerhalb der Bevölkerung schließt die WHO nach bisherigen Erkenntnissen jedoch aus.

Der Arzt Thomas Pärisch kritisiert, dass aus früheren Ebola Ausbrüchen zu wenig gelernt worden sei. Er verweist auf die langsame Impfstoffforschung und auf das Fehlen eines Impfstoffs gegen die aktuelle Variante. Am Wochenende will er mit Ärzte ohne Grenzen in den Kongo aufbrechen, um dort Menschen zu behandeln.

Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen sehen zudem gekürzte Hilfsgelder als zusätzliche Belastung im Kampf gegen das Virus. Das Gesundheitssystem in der DRK ist seit Jahren unterfinanziert. Nach WHO Angaben liegt die Sterblichkeitsrate bei bestätigten Infektionen derzeit zwischen 30 und 50 Prozent.

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