Demografische Krise im Osten: Ohne Zuwanderung geht es nicht
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Demografische Krise im Osten: Ohne Zuwanderung geht es nicht

Ohne Zuwanderung würden die ostdeutschen Flächenländer nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft weiter stark an Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter verlieren. Bis 2035 könnte ihre Zahl um mehr als ein Achtel sinken, bis 2045 um mehr als ein Fünftel. Damit würde es für Wirtschaft und Versorgung mit Dienstleistungen zunehmend schwieriger, genügend Arbeitskräfte bereitzustellen.

Zwischen 1995 und 2025 ging die Zahl der 15 bis 66 Jährigen in den ostdeutschen Flächenländern von 10,05 Millionen auf 7,74 Millionen zurück. Gleichzeitig stieg die Zahl der Menschen ab 67 Jahren deutlich, während der Anteil der Jüngeren unter 15 Jahren sank. Seit 2012 verzeichnen die Länder zwar wieder Zuwanderungsgewinne, die den Rückgang aber nur begrenzt ausgleichen.

Die Prognose des Instituts kommt für 2035 und 2045 auch ohne Migration auf weiter sinkende Werte bei der erwerbsfähigen Bevölkerung. Besonders problematisch wäre das für medizinische, pflegerische und handwerkliche Dienstleistungen. Eine stärkere Förderung von Kindern könne das aus Sicht der Autoren nicht kurzfristig ersetzen, da die heute Geborenen erst nach 2040 ins erwerbsfähige Alter kommen.

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