KI und der Arbeitsmarkt: Zukunftsangst bei der Gen Z wächst
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KI und der Arbeitsmarkt: Zukunftsangst bei der Gen Z wächst

Bei vielen jungen Menschen wächst die Sorge, dass künstliche Intelligenz ihre Zukunft auf dem Arbeitsmarkt beeinträchtigen könnte. Eine Umfrage des US Beratungsunternehmens Gallup unter Studierenden und Jugendlichen zeigt, dass mehr als 40 Prozent der Befragten KI Angst macht, über 30 Prozent sind sogar wütend auf die Technologie. Zugleich nutzt etwa die Hälfte KI regelmäßig.

Die Generation Z sieht KI der Befragung zufolge kritisch, vor allem beim Lernen und im Beruf. Viele glauben nicht, dass künstliche Intelligenz kritisches Denken fördert. Immer mehr sind zudem der Ansicht, dass die Risiken der Technologie ihre Vorteile überwiegen und vertrauen KI gestützten Ergebnissen weniger als menschlicher Arbeit.

Besonders groß ist die Sorge vor Jobverlusten. Studien aus den USA deuten darauf hin, dass KI vor allem Berufseinsteigern schadet. In Europa sieht Holger Görg vom Kiel Institut für Weltwirtschaft bislang jedoch keine großen Jobverluste, sondern vor allem veränderte Tätigkeiten. Routinearbeiten wie Rechnungen schreiben, Angebote erstellen, Texte übersetzen oder Tabellen ausfüllen könnten wegfallen. Schulen und Hochschulen sollten sich nach Ansicht von Experten stärker auf den Umgang mit KI einstellen.

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