DBU fördert 100. grünes Startup: di.monta setzt auf effizientes Recycling
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt hat im seit 2019 laufenden Green Startup Programm zum 100. Mal ein junges Unternehmen in die Förderung aufgenommen. Das Aachener Startup di.monta entwickelt mit Robotern und künstlicher Intelligenz Verfahren für die effiziente Demontage von Geräten wie Waschmaschinen und Elektroautobatterien.
Ziel ist es, möglichst viele Bauteile wiederzuverwenden, Recycling zu beschleunigen und Rohstoffe schneller in den Wirtschaftskreislauf zurückzubringen. Die DBU unterstützt junge Firmen dabei mit bis zu 125000 Euro, dazu kommen Beratung und ein Fachnetzwerk. Seit dem Start des Programms hat die Stiftung nach eigenen Angaben mehr als zwölf Millionen Euro bereitgestellt.
Zur Förderung gehören auch andere Startups aus unterschiedlichen Branchen. Genannt werden unter anderem Circular Fashion aus Berlin mit einem Standard für zirkuläre Kleidung sowie Phaeosynt aus Hannover, das Antikörper auf Algenbasis entwickelt und den ersten veganen Schwangerschaftstest auf den Markt gebracht hat.
