Das unterschätzte Modell: Bankenmarkt im Strukturwandel
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Das unterschätzte Modell: Bankenmarkt im Strukturwandel

Genossenschaftsbanken gewinnen im deutschen Bankenmarkt seit Jahren an Bedeutung, während Großbanken Marktanteile abgeben und Neobanken um Vertrauen kämpfen. Eine Analyse sieht in dem 170 Jahre alten Geschäftsmodell einen möglichen Gewinner des Strukturwandels. Im Zentrum steht dabei die besondere Governance: Bei Genossenschaftsbanken sind Mitglieder zugleich Kundinnen und Kunden, wodurch der Konflikt zwischen Eigentümern und Kundschaft strukturell entfällt.

Als Beleg verweist die Analyse auf Zahlen aus einer Deloitte Studie und dem BVR Jahresbericht 2024. Demnach legte die addierte Bilanzsumme der 672 deutschen Genossenschaftsbanken auf 1,2 Billionen Euro zu, das Eigenkapital stieg auf 66 Milliarden Euro und der Jahresüberschuss vor Steuern auf 9,5 Milliarden Euro. Bei Privatkundeneinlagen liegt der Marktanteil bei 27 Prozent und damit deutlich höher als der Anteil am Gesamtgeschäftsvolumen von 13,5 Prozent. Zudem wurden 17,8 Millionen Mitglieder genannt.

Auch beim Deutschen Fairness Preis 2025 schnitt die Sparda Bank Hamburg in der Kategorie Genossenschaftsbanken am besten ab. Die Bewertung beruhte auf einer repräsentativen Kundenbefragung zu Preis Leistung, Transparenz, Zuverlässigkeit und Weiterempfehlung.

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