Das Geschäft mit der Fußball WM: Wer gewinnt, wer verliert
Die Fußball Weltmeisterschaft ist für viele Unternehmen ein milliardenschweres Geschäft, getragen vor allem von Medienrechten und Sponsoring. Weltweit sollen in den kommenden fünf Wochen rund sechs Milliarden Menschen die Spiele vor den Bildschirmen verfolgen, weitere sechs Millionen Fans werden in den Stadien erwartet. Davon profitiert nach Einschätzung von Experten vor allem die FIFA, die für den aktuellen Zyklus von 2023 bis 2026 ein Umsatzziel von 13 Milliarden Dollar genannt hat.
Zu den wichtigsten Einnahmequellen zählen TV Rechte, deren Anteil bei der letzten WM besonders hoch war. Auch die Aufstockung von 32 auf 48 Mannschaften und die damit steigende Zahl der Spiele erhöhen die Erlöse. Neben der FIFA rechnen auch Streamingplattformen und Sender mit neuen Abonnenten und zusätzlichen Werbeeinnahmen.
Für Gastgeberländer und Kommunen fällt die Bilanz dagegen oft deutlich schwächer aus. Sie tragen häufig Kosten für Stadien, Infrastruktur, Sicherheit und Verkehr, während der gesamtwirtschaftliche Nutzen begrenzt bleibt.
