Copernicus: Zweitwärmster Juni seit Beginn der Aufzeichnungen
Der vergangene Monat war der heißeste jemals gemessene Juni im Westen Europas. Die Durchschnittstemperatur lag dort bei 20,7 Grad und damit mehr als drei Grad über dem Mittel der Jahre 1991 bis 2020, teilte der Klimawandeldienst des EU Programms Copernicus mit. Weltweit war es der zweitwärmste Juni seit Beginn der Aufzeichnungen.
Besonders in Westeuropa brach die Hitzewelle in der zweiten Junihälfte mehrere Temperaturrekorde. In Südwesteuropa führte die Trockenheit zu Waldbränden. Auch die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur außerhalb der Polargebiete erreichte mit 20,9 Grad einen Juni Höchstwert.
Der Deutsche Wetterdienst meldete zudem für das letzte Juniwochenende neue Hitzerekorde in Deutschland. An der Wetterstation Möckern Drewitz in Sachsen Anhalt wurden am 27. Juni vorläufig 41,8 Grad gemessen. Das Robert Koch Institut schätzt, dass die Hitzewelle von Mitte bis Ende Juni in Deutschland rund 5100 zusätzliche beziehungsweise vorzeitige Todesfälle verursacht hat.
