Hoffnungsschimmer: Auftragsbücher gut gefüllt
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Bringt der Aufschwung in Deutschland auch mehr Jobs?

In der deutschen Industrie sind Zehntausende Arbeitsplätze gefährdet, vor allem in der Autobranche. Hersteller und Zulieferer bauen Stellen ab, Volkswagen will in den kommenden Jahren 50.000 Jobs streichen. Auch bei Bosch, ZF, Schaeffler und Continental sind Kürzungen geplant. In der Autoindustrie arbeiteten zuletzt so wenige Menschen wie seit 2005 nicht mehr.

Gleichzeitig erwarten Ökonomen, dass die deutsche Wirtschaft stärker wächst als bisher gedacht. Bundesregierung und Internationaler Währungsfonds haben ihre Prognosen angehoben und gehen für dieses Jahr von einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 1,3 Prozent aus. Das könnte auch den Arbeitsmarkt stützen. Jörg Krämer von der Commerzbank rechnet damit, dass die Phase sinkender Beschäftigung endet.

Trotzdem bleibt die Lage in Teilen der Industrie angespannt. Vor allem Digitalisierungsdruck und Künstliche Intelligenz verunsichern Unternehmen. Neueinstellungen werden deshalb vielerorts zurückhaltender geprüft. Beschäftigung wächst derzeit vor allem in staatlichen und staatsnahen Bereichen wie Altenpflege und Gesundheitswesen.

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