Cambridge Kanzler verurteilt „rassistischen Wahn“ um Jason Arday
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Cambridge Kanzler verurteilt „rassistischen Wahn“ um Jason Arday

Der Cambridge Kanzler Chris Smith hat den Umgang mit den Plagiatsvorwürfen gegen den verstorbenen britischen Professor Jason Arday als rassistischen Wahn verurteilt. Zugleich sagte er, jeder Vorwurf eines Plagiats müsse gründlich untersucht werden, er wolle sich aber nicht an einer solchen Kampagne beteiligen.

Arday hatte vor drei Jahren als jüngster schwarzer Professor der Universität Aufmerksamkeit erregt. Am 5. August trat der 41 Jährige als Professor für Bildungssoziologie zurück, nachdem Medien über Plagiatsvorwürfe und Zweifel an seinen Angaben im Lebenslauf berichtet hatten. Er erklärte damals, er habe die Grenze dessen erreicht, was einem Menschen vernünftigerweise zugemutet werden könne.

Am Freitag wurde Arday in Battersea im Süden Londons tot aufgefunden. Die Polizei stuft den Tod vorerst nicht als verdächtig ein und vermutet einen Suizid oder einen natürlichen Tod. Seine Familie sprach von einer Mobbing Kampagne. In Cambridge und auf dem Londoner Trafalgar Square wurden Mahnwachen für Arday angekündigt und abgehalten.

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