Gouverneur ruft zur Flucht auf: Ukraine meldet 30 Tote bei schwerem russischen Angriff auf Busse
Bei russischen Angriffen auf zwei Busse in der ostukrainischen Stadt Kramatorsk sind nach Angaben der Behörden 30 Menschen getötet worden. Weitere 18 Menschen wurden verletzt, teilte die Staatsanwaltschaft der Region Donezk mit. Das Büro des Gouverneurs bestätigte die Opferzahlen und erklärte, der öffentliche Nahverkehr sei eingestellt worden. Zuvor war von einem Angriff auf einen Bus und zwölf Toten die Rede gewesen.
Militärgouverneur Wadym Filaschkin veröffentlichte Fotos des ausgebrannten Busses und rief die noch im Gebiet Donezk verbliebenen Menschen dazu auf, in sicherere Regionen der Ukraine zu fliehen. Angesichts der verschlechterten Sicherheitslage ordnete er an, den öffentlichen Nahverkehr in Kramatorsk und Slowjansk einzustellen. Trotz der Evakuierungsappelle bleiben nach seinen Angaben immer wieder viele Bewohner in der Region.
