Bundesnetzagentur vergibt erstmals seit 2022 wieder Zuschläge für Biomethan
Die Bundesnetzagentur hat die Zuschläge der Ausschreibungen für Biomasse und Biomethan zum Gebotstermin 1. April 2026 veröffentlicht. Bei der Biomasseausschreibung lag die Gebotsmenge unter dem ausgeschriebenen Volumen. Von 727 Megawatt wurden 494 Gebote mit zusammen 637 Megawatt eingereicht, 388 Gebote erhielten einen Zuschlag mit 491 Megawatt.
Die Zuschlagswerte in diesem Verfahren lagen zwischen 12,05 Cent und 19,38 Cent pro Kilowattstunde, im Durchschnitt bei 18,46 Cent. Das größte Volumen entfiel auf Bayern mit 123 Megawatt, gefolgt von Niedersachsen mit 105 Megawatt. Auch Nordrhein Westfalen und Schleswig Holstein erhielten Zuschläge.
Bei den Biomethananlagen vergab die Behörde erstmals seit Oktober 2022 wieder Zuschläge. Alle sechs eingereichten Gebote mit zusammen 38 Megawatt erhielten den Zuschlag. Die Zuschlagswerte lagen dort zwischen 22,99 Cent und 23,12 Cent pro Kilowattstunde, im Schnitt bei 23,08 Cent.
