Bitcoin wird das Geld der KI Agenten, sagt Coinbase Chef
Coinbase Chef Brian Armstrong sieht Bitcoin nicht trotz der aktuellen Kursschwäche als aussichtsreich an, sondern wegen der Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz und Stablecoins. Im Interview mit Peter Diamandis sagte er, KI habe einen großen Teil des verfügbaren Risikokapitals angezogen, während Stablecoins zusätzliche Aufmerksamkeit erhalten hätten. Den klassischen Inflationsschutz Trade sieht er zuletzt an Kraft verlieren.
Armstrong erwartet, dass KI Agenten künftig eigenständig Aufgaben erledigen, Dienstleistungen einkaufen und digitale Güter handeln. Dafür werde eine eigene Finanzinfrastruktur nötig. Als Beispiel verweist er auf das Coinbase Protokoll x402, über das bis April 2026 mehr als 165 Millionen Transaktionen mit einem Volumen von rund 50 Millionen US Dollar verarbeitet wurden.
Für die Zahlungsabwicklung sieht Armstrong Stablecoins vorn. Bitcoin soll aus seiner Sicht als langfristiger Wertanker dienen und als Goldstandard hinter den Stablecoins stehen. Er hält es für möglich, dass Bitcoin in einer künftigen Agentenökonomie als Reservewert für autonome Netzwerke und KI Agenten dient.
