Beinahe Unfall in München: Behörde stuft missglückte Airbus Landung als schwere Störung ein
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung stuft die missglückte Landung eines Lufthansa Airbus in München als schwere Störung ein. Die Maschine war Mitte August aus San Francisco gekommen und setzte 18,8 Meter vor der Schwelle der Landebahn 26L auf. Dabei wurden drei Lampen an der Bahn und sieben Reifen des Hauptfahrwerks beschädigt. Verletzte gab es nicht.
Nach dem Zwischenbericht herrschten am Flughafen München schwierige Wetterbedingungen mit Gewitter und Regen. Die Besatzung meldete eine deutlich verschlechterte Sicht im Endanflug. Wegen des nicht verfügbaren ILS Systems wurde ein RNP Anflug genutzt, bei dem ein Computersystem die Piloten unterstützt. Im Endanflug wich das Flugzeug dennoch immer weiter nach unten von der berechneten Flugbahn ab. Eine Ursache nennt der Bericht nicht. Ein Abschlussbericht soll voraussichtlich im nächsten Jahr vorliegen.
