BDI beklagt Schutzlücke: Geheimdienste warnen vor russischen Mordanschlägen auf Firmenchefs
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BDI beklagt Schutzlücke: Geheimdienste warnen vor russischen Mordanschlägen auf Firmenchefs

Mehrere europäische Geheimdienste warnen Unternehmen vor möglichen russischen Mordanschlägen auf hochrangige Manager. Nach Einschätzung der Dienste weitet Russland seine hybride Kriegsführung in Europa aus und plant neben Sabotageakten auch Angriffe auf Zivilisten. Im Fokus stehen demnach vor allem Chefs und Führungskräfte von Rüstungskonzernen, möglich seien aber auch Angriffe auf Manager kleinerer Unternehmen, etwa aus dem Bereich Drohnenproduktion.

In Deutschland stuft der Verfassungsschutz die Bedrohung als besonders hoch ein. BfA Chef Sinan Selen sprach jüngst von einer Bereitschaft zu Sabotage und Tötungsoperationen. Als Ziel der russischen Operationen gilt es, die Unterstützung für die Ukraine zu schwächen und Menschen einzuschüchtern.

Der BDI fordert angesichts der Warnungen mehr staatlichen Schutz. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Holger Lösch beklagte Defizite bei der Abwehr hybrider Angriffe und sprach von einer großen Schutzlücke zwischen Warnungen und konkreten Maßnahmen.

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