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Wie Saudi Arabien sich gegen die Huthi wehrt

Saudi Arabien versucht nach den Angriffen der Huthi Miliz auf Flughäfen und Energieanlagen, seine Verteidigung zu verstärken und neue Partner zu gewinnen. Bei einem Raketenangriff auf den internationalen Flughafen von Riad kamen am Samstag 13 Menschen ums Leben, mehr als 300 wurden verletzt. Der Flughafen bleibt auf unbestimmte Zeit geschlossen. Binnen 24 Stunden griffen die Huthi nach eigenen Angaben zudem den Flughafen Dammam und zwei Aramco Anlagen an.

Riad geht zugleich gegen militärische Ziele der Miliz vor. Nach Angaben des saudischen Militärsprechers wurden bereits 136 militärische Ziele zerstört. Großbritannien und Frankreich sagten Unterstützung zu, die USA könnten ihre Haltung nach Einschätzung von Beobachtern ändern. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate, Pakistan und die Türkei werden als mögliche Partner genannt.

Trotz jahrelanger Militärintervention hat Saudi Arabien die Huthi nicht zurückgedrängt. Die Miliz kontrolliert weiter große Teile des Nordjemen, beschießt saudisches Gebiet und attackiert den Schiffsverkehr im Roten Meer. Analysten verweisen darauf, dass Saudi Arabien vor allem Stabilität braucht und ein militärischer Erfolg gegen die Huthi schwer zu erreichen bleibt.

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