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Bangkok ruft nach Überflutungen den Katastrophenfall aus

Die Behörden in Thailands Hauptstadt Bangkok haben für alle 50 Bezirke den Katastrophenfall ausgerufen. Grund sind anhaltender Starkregen und überlastete Kanäle, durch die Wasser in Häuser, Geschäfte und Straßen eindringt. Nach Angaben des Gouverneurs sind bislang rund 300 Millimeter Regen gefallen, etwa 1000 Menschen wurden in Notunterkünfte gebracht.

Gouverneur Chadchart Sittipunt forderte die Menschen auf, Habseligkeiten in höher gelegene Bereiche zu bringen. Am Samstag hieß es, die Lage habe sich stabilisiert. Wenn keine weiteren starken Regenfälle hinzukommen, könne sich das Problem in zwei bis drei Tagen von selbst lösen.

Der Katastrophenschutz warnt jedoch weiter vor Tiefdruckgebieten über Ost, Nordost und Zentralthailand bis Sonntag. Möglich sind Sturzfluten und Schlammlawinen. Bangkok liegt auf ehemaligem Sumpfgebiet und nur etwa 1,5 Meter über dem Meeresspiegel.

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