Baden bei Extremhitze: Zahl der Badeunfälle steigt
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Baden bei Extremhitze: Zahl der Badeunfälle steigt

Die Hitzewelle lockt derzeit viele Menschen an Seen, Flüsse und Kanäle. Gleichzeitig steigt nach Angaben der Rettungskräfte die Zahl der Badeunfälle, weil viele das Risiko unterschätzen. Besonders am Baldeneysee in Essen übt die DLRG mit Sonarbooten für den Ernstfall, um Vermisste unter Wasser schneller zu finden.

In Nordrhein Westfalen kam es in der vergangenen Woche zu mehreren tödlichen Badeunfällen, unter anderem am Rhein Herne Kanal in Gelsenkirchen und in Herne. Weitere Fälle wurden in Essen, Höxter, Paderborn, Sassenberg, Kleve und am Zülpicher See gemeldet. Am Rhein Herne Kanal gehen trotz der Unfälle weiter viele Menschen schwimmen.

Rettungskräfte warnen vor Strömungen, Sogwirkung durch große Schiffe und dem Sprung in kaltes Wasser. Das könne lebensbedrohliche Reaktionen auslösen. Nach Angaben der DLRG sind 2025 in Deutschland bisher 393 Menschen beim Baden ertrunken, die meisten in Flüssen oder Seen.

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