Außenminister Wadephul lobt den Widerstandswillen von Charkiw
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat bei seiner Ukraine Reise die Millionenstadt Charkiw besucht, die nur etwa 30 Kilometer von der Frontlinie entfernt liegt und regelmäßig unter russischem Beschuss steht. Dort sprach er mit Studierenden an der Universität, besichtigte ein Kraftwerk, das bereits sechsmal angegriffen worden war, und ein 2022 zerstörtes Bahn Depot. Außerdem nahm er am Tag der Staatsflagge an einer Zeremonie an einem der höchsten Fahnenmasten Europas teil.
Wadephul würdigte den Widerstandswillen der Menschen in Charkiw. Er sprach von einem Geist, der russischer Gewalt widerstehe und das Leben aufrechterhalte. Die Stadt mit rund 1,4 Millionen Einwohnern wird trotz der ständigen Angriffe auch von Binnenflüchtlingen als erster Anlaufpunkt genutzt.
Für Wadephul war es der erste Besuch in Frontnähe während seiner vierten Ukraine Reise. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte ihm zuvor für die Reise in Regionen mit schwieriger Sicherheitslage gedankt. Auch während des Besuchs gab es mehrfach Luftalarm.
