Attentatspläne gegen Tusk: Verdächtiger hatte in Polen Sprengsätze im Haus
Nach der Festnahme eines 66 Jahre alten Mannes wegen mutmaßlicher Anschlagspläne gegen Polens Ministerpräsident Donald Tusk haben Ermittler in seiner Wohnung selbstgebaute Sprengsätze gefunden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden etwa ein Dutzend Sprengsätze sichergestellt, in einer Blendgranate fanden sich Metallkugeln. Der Verdächtige soll auch ein Attentat auf Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak Kamysz geplant haben.
Dem Mann werden neun Straftaten zur Last gelegt, darunter die Vorbereitung der gewaltsamen Beseitigung eines Verfassungsorgans. Er schweigt zu den Vorwürfen und macht keine Aussagen. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft. Die Ermittler wurden nach Angaben von Innenminister Marcin Kierwinski durch eine gründliche Analyse online veröffentlichter Inhalte auf ihn aufmerksam.
