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Antisemitismus und Nähe zu Clans: Linke unter Verdacht

Nach dem Wahlsieg in Berlin gerät die Linke wegen Vorwürfen im Zusammenhang mit Antisemitismus und Nähe zu Clan Strukturen unter Druck. SPD Chefs wie Bärbel Bas und Lars Klingbeil betonten, antisemitische Parolen hätten weder in der Gesellschaft noch in der Politik Platz. Auch aus der Berliner SPD, von den Grünen und aus der Partei selbst kam deutliche Kritik an den Vorfällen bei einer Wahlparty des Linke Kreisverbands Neukölln.

Dort hatten am Sonntagabend neben einer bekannten Clan Größe auch ein israelfeindlicher Aktivist teilgenommen, der der PFLP nahestehen soll. Zusätzlich steht der Bundestagsabgeordnete Ferat Koçak unter Druck, nachdem ein Chat mit einem Sohn der Großfamilie Remmo bekannt wurde. Koçak sprach von einem Fehler und bat um Entschuldigung. Die Linke Bundestagsfraktion teilte mit, dass er sich vorerst aus der Öffentlichkeit zurückzieht und seine Funktionen ruhen lässt.

Die Berliner Linken Spitzenkandidatin Elif Eralp distanzierte sich von den Vorfällen und sprach von einem Schutzversprechen für jüdisches Leben in der Stadt. Auch aus der Union und von Vertretern der jüdischen Gemeinschaft kam scharfe Kritik.

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