AfD Bundesvorstand verbietet Zusammenarbeit mit Politikberater
Der AfD Bundesvorstand hat beschlossen, dass der Geschäftsmann Tom Rohrböck weder an Parteiveranstaltungen teilnehmen noch sie mitorganisieren darf. Außerdem untersagt die Partei die Zusammenarbeit mit ihm in Parteiangelegenheiten. Verstöße von AfD Mitgliedern gegen diese Vorgabe sollen als parteischädigendes Verhalten gewertet werden.
Der Beschluss folgt auf einen Brandbrief des bayerischen AfD Landesvorsitzenden Stephan Protschka an die Bundesführung. Darin wirft er Rohrböck vor, im Zusammenhang mit dem bayerischen Landesparteitag Druck auf einzelne Abgeordnete auszuüben und ein Klima der Verunsicherung zu schaffen. Rohrböck weist die Vorwürfe zurück und sagt, er sei selbst noch nie auf einer AfD Veranstaltung gewesen. Auch aus Niedersachsen waren bereits Vorwürfe der Einflussnahme gegen ihn laut geworden.
