Nachbarstaaten knüpfen nur wenig Hoffnung an die Wahl in Israel
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Nachbarstaaten knüpfen nur wenig Hoffnung an die Wahl in Israel

Die Wahl in Israel wird in den Nachbarstaaten Libanon und Syrien genau verfolgt, doch die Erwartungen an eine veränderte Außenpolitik sind gering. Im Libanon herrscht nach dem Krieg mit Israel große Skepsis, dass sich an der Lage mit einem Machtwechsel in Jerusalem etwas Grundsätzliches ändern würde.

Viele Beobachter rechnen auch bei einem Sieg des Herausforderers Gadi Eisenkot nicht mit einer Entspannung. Er gilt ebenfalls als Hardliner, während Premier Benjamin Netanjahu aus libanesischer Sicht für eine Fortsetzung des Krieges steht. Im Libanon wird zudem auf das Rahmenabkommen verwiesen, das den Abzug israelischer Soldaten an die Entwaffnung der Hisbollah knüpft. Die Miliz lehnt das ab.

Für Syrien halten Beobachter Zugeständnisse für eher möglich. Dort gibt es keinen Friedensvertrag mit Israel, und seit dem Sturz von Baschar al Assad kommt es immer wieder zu israelischen Militäroperationen. Dennoch bleibt die Erwartung gering, dass die Wahl in Israel zu einer grundlegenden Kehrtwende führt.

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