Kanzler Merz setzt auf Handel mit Asien als Reaktion auf Trump
Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt auf seiner Asienreise für mehr freien Handel mit der Pazifik Region und sieht darin offenbar auch einen Gegenakzent zur Handelspolitik der USA unter Präsident Donald Trump. In Singapur skizzierte er eine engere Zusammenarbeit zwischen Europa und Asien in der Handels, Sicherheits und Technologiepolitik.
Merz sprach sich für ein Freihandelsabkommen der EU mit der Transpazifischen Partnerschaft CPTPP aus. Zudem will er bestehende Abkommen der EU mit einzelnen Ländern stärker verknüpfen, um sie effizienter zu machen. Langfristig strebt er auch ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und der ASEAN an.
Bei seinem Treffen mit Singapurs Premierminister Lawrence Wong ging es ebenfalls um wirtschaftliche Zusammenarbeit. Wong unterstützte eine Beteiligung Deutschlands am CPTPP und betonte das langfristige Potenzial Deutschlands und Europas. Merz reist mit einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation durch Asien.
